Von der Idee zum Projekt -
Ein Leitfaden zur Umsetzung von Projekten
im BayernNetzNatur
(letzte Änderung des Seiteninhalts:  Juni 2020)
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Leitfaden zur Umsetzung von Projekten im BayernNetzNatur (letzte Änderung: Juli 2009)

4.3 Öffentliche Förderung von Maßnahmen

Für die Förderung von Maßnahmen im Sinne des Naturschutzes (inkl. Flächenankauf) stehen verschiedene Programme des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Forsten, des Bundesumweltministeriums und der Europäischen Union zur Verfügung (Tab. 5, Tab. 6, Tab. 7).
Teilweise werden diese Programme mit Mitteln der Kommunen ergänzt (Tab. 8). Einen Überblick über mögliche Zuwendungsempfänger dieser Programme gibt Tab. 4.
Die genannten Förderrichtlinien, Merkblätter etc. für die einzelnen Programme sind an geeigneter Stelle über Hyperlinks erreichbar, die einen direkten Zugriff über das Internet ermöglichen. Im folgenden soll daher nur auf wichtige Punkte der einzelnen Programme Bezug genommen werden. Tab. 5 gibt einen Überblick darüber, mit welchen Programmen die einzelnen Maßnahmen gefördert werden können.
Bei der Auswahl der Förderprogramme ist zu beachten, dass eine Doppelförderung von Maßnahmen nicht erlaubt ist. Dies bezieht sich z. B. auf die Programme VNP und KULAP, von denen für eine Fläche grundsätzlich jeweils nur eines der Förderprogramme in Anspruch genommen werden kann. Das Problem ist jedoch vergleichsweise komplex, weshalb hier auf die zuständigen Landwirtschaftsämter bzw. die unteren Naturschutzbehörden verwiesen werden muss.
Die durch die EU kofinanzierten Programme (z. B. VNP, LNPR, KULAP etc.) wurden im Rahmen der EU-Programmplanung für den Zeitraum 2020-2024 überarbeitet. Dabei haben sich für diese Programme z. T. erhebliche Änderungen ergeben.

 

Tab. 4: Mögliche Zuwendungsempfänger für verschiedene naturschutzrelevante Programme

1 = anerkannte Naturschutzverbände (Art. 42 BayNatSchG) und Verbände/Vereine, die sich satzungsgemäß der Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege verpflichtet haben, soweit sie Flächen selber bewirtschaften

2 = ausgenommen sind öffentlich-rechtliche Gebietskörperschaften wie Landkreise und Gemeinden, die landwirtschaftliche Betriebe in Eigenregie führen

3 = kommunale Zweckverbände und Wasser- und Bodenverbände, Gewässerunterhalt und Maßnahmen zur natürlichen Entwicklung auch LPV

4 = theoretisch möglich, aber aufgrund des nötigen Finanzvolumens unwahrscheinlich

5 = nur für bestimmte Förderbereiche

6 = als Träger von bestehenden oder im Aufbau befindlichen Umweltstationen

7 = nur Landschaftspflegeverbände

8 = auch Zusammenschlüsse von Landwirten sowie sonstige Landbewirtschafter einschl. Teichbewirt-schafter und Jagdgenossenschaften, die mindestens 0,3 ha landwirtschaftlich genutzte bzw. nutzbare Fläche (einschl. Teichfläche) selbst bewirtschaften/pflegen

9 = sofern sie Eigentümer oder Besitzer (mit Einverständniserklärung des Eigentümers) der Flächen sind bzw. mit Durchführung von Maßnahmen beauftragt sind

10 = Bewirtschafter von Almen, Alpen oder Heimweiden (z.B. Eigentümer, Pächter, Berechtigte, Kooperationen, Genossenschaften)

11  = mit Ausnahme der Länder

LPV = Landschaftspflegeverband

-

Programm Zuwendungsempfänger
Landwirte sonstige natürliche Personen des Privatrechts Gebiets-körper-schaften LPV u. a. kommunale Vereinigungen Naturschutzverbände
Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm (VNP)
X2, 8 - - X7 X1
VNPWald X X X X9 X9
Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien (LNPR) X X X X X
Naturschutzgroßvorhaben (BMU) X4 X4 X X X
Bundesförderprogramm Biologische Vielfalt X4 X4 x x x
E+E-Vorhaben X4 X4 X X X
LIFE X4 X4 X X X
Bayerischer Naturschutzfonds X5 X5 X X X
Förderung von Umweltstationen - X6 X X X
RZWas
X3 - X X3 -
KULAP X - -   -
LEADER X X X X X
INTERREG V X X X X X
Verfahren der Ländlichen Entwicklung (inkl. Dorfentwicklungsprogramm X X X X X
Bayerisches Bergbauernprogramm (BBP)
X10 - - - -
Wildnisfonds (BMU) X4 X X11 X X
 

Tab. 5: Maßnahmenbezogene Zusammenstellung der Fördermöglichkeiten für den Naturschutz

* wenn nicht anders angegeben: €/ha und Jahr

BBP = Bayerisches Bergbauernprogramm

BfN = Bundesamt für Naturschutz

BMU = Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

DorfR = Bayerisches Dorfentwicklungsprogramm

E+E = Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege

EFF = Richtlinien zur Förderung der Fischerei in Bayern gem. den gemeinschaftlichen Strukturmanahmen im Fischereisektor

FinR-LE = Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung

KULAP = Kulturlandschaftsprogramm

LIFE = Verordnung (EG) Nr. 614/2007

LNPR = Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien

LwFöG = Landwirtschaftsförderungsgesetz

NF = Förderrichtlinien des Bayerischen Naturschutzfonds

VNP = Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm inkl. Erschwernisausgleich

VNPWald = Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm Wald

WaldFÖP = Waldbauliches Förderprogramm

Wildnisfonds = Richtlinien zur Förderung der Wildnisentwicklung in Deutschland (BMU)

WWA = Wasserwirtschaftsamt

INTERREG V = Programm "Europäische Territoriale Zusammenarbeit"

GVE = Großvieheinheit

Maßnahmen Förderprogramm Fördersatz* wichtige Einschränken; Bemerkungen
Flächenankauf
Flächenankauf NF 50% Regelfördersatz
60 % Regelfördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche, juristische Personen
75 % nur in vom NF anerkannten Projekten bei Vorkommen von besonders bedrohten Arten und bei Großprojekten
+ 10 % (= 85 %) Fördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche Personen
90 % Maximalfördersatz
LNPR 70 %

nur, wenn keine anderweitige Sicherung möglich ist;
Förderhöchstsatz,
bei Maßnahmen mit besonders hoher naturschutzfachlicher Bedeutung höhere Förderungen möglich

Naturschutzvorhaben mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung (inkl. Gewässerrandstreifenprogramm)
BMU
bis zu 90 % nur für vom BfN anerkannte Projekte in Kombination mit Mitteln des NF oder der Wasserwirtschaftsverwaltung
Bundesförderprogramm
Biologische Vielfalt des BMU
75 (- 90) %
nur für vom BfN anerkannte Projekte
s. Richtlinie
E+E

bis zu 66 2/3
(- 90) %

nur für vom BfN anerkannte Projekte; im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung (für juristische Personen des Privatrechts) ist theoretisch in Kombination mit staatlichen Programmen bzw. mit Mitteln des NF eine 90 %-ige Förderung denkbar
LIFE 60 % Umsetzung der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie nur für von der EU anerkannte Projekte (EU-Anteil); in Kombination mit Mitteln des NF höhere Förderung möglich (in aktuellen Projekten Anteil bis zu 25 %)
75 % Projekte, die auf Förderung prioritärer Arten und Lebensraumtypen der FFH-Richtlinie bzw. der Vogelschutzrichtlinie abzielen

Artenhilfsprogramme

100 % Finanzierung über andere Programme, Staatsaufgabe, nur für wenige Arten (z. B. Weißstorch, Apollo), nur sehr begrenzte Mittel
Wildnisfonds des BMU bis zu 100%

gefördert wird der Ankauf von Wildnisgebieten oder von Flächen zu deren Arrondierung/Erweiterung bzw. der Ankauf des Nutzungsrechts oder finanzieller Ausgleich für den dauerhaften Verzicht auf wirtschaftliche Nutzungen; s. Details

FinR-LE bis zu 100 % für Mindererlöse im Rahmen des Landzwischenerwerbes oder für Landbereitstellung im Rahmen des Gewässerausbaues
DorfR bis zu 65 % bezogen auf die Wiederverwertungswert verringerten Kosten bei überwiegend ökologischer Zielsetzung
RZWas
100 % an Gewässern 1. + 2. Ordnung, Ankauf zugunsten des Freistaates Bayern
bis zu 75 %

an Gewässern 3. Ordnung: Förderung ist möglich, wenn die Flächen
- für die Maßnahmenumsetzung dauerhaft notwendig sind
- ins Eigentum einer Gebietskörperschaft übergehen
- nur zur Sicherung, Pflege und Entwicklung der Gewässer genutzt oder nach ökologischen Gesichtpunkten bewirtschaftet werden. Sowie eine entsprechende Dienstbarkeit zugunsten des Freistaats Bayern eingetragen wird.

Landschaftspflege
Renaturierung von Fließgewässern RZWas
100 % an Gewässern 1. + 2. Ordnung (Vorhabensträger Freistaat Bayern vertreten durch das WWA)

bis zu 75 %

an Gewässern 3. Ordnung im Rahmen eines ökologischen Ausbaus (Förderung kommunaler Vorhaben durch den Freistaat Bayern
DorfR bis zu 60 – 65 % Im Rahmen der Ökologie
FinR-LE bis zu 80 % Planung, Anlage und naturnahe Gestaltung von Gewässern 3. Ordnung sowie Vorflutgräben, Rückhaltebecken einschl. deren Unterhaltung bis zur Übergabe an die Unterhaltspflichtigen
NF   nur ausnahmsweise einsetzbar, wenn staatliche Förderprogramme nicht greifen:
50 % Regelfördersatz
60 % Regelfördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche, juristische Personen
75 % nur in vom NF anerkannten Projekten bei Vorkommen von besonders bedrohten Arten und bei Großprojekten
+ 10 % (= 85 %) Fördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche Personen
90 % Maximalfördersatz
Naturschutzvorhaben mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung (inkl. Gewässerrandstreifenprogramm)
BMU
bis zu 90 % (Bundesanteil 65–75 %, Landesanteil 15–25 %) nur für vom BfN anerkannte Projekte in Kombination mit Mitteln des NF oder der Wasserwirtschaftsverwaltung
Bundesförderprogramm
Biologische Vielfalt des BMU
 75 (-90) %
 nur für vom BfN anerkannte Projekte
s. Richtlinie
E+E bis zu 66 2/3
(–90) %
nur für vom BfN anerkannte Projekte; im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung (für juristische Personen des Privatrechts) ist theoretisch in Kombination mit staat-lichen Programmen eine 90 %-ige Förderung denkbar
INTERREG V
  EU-Anteil
Tschechien bis zu 85 %
Österreich bis zu 75 %
Technische Einrichtungen zum Schutz und zur Entwicklung der Wasserfauna und -flora Europäischer Fischereifonds (EMFF) 60-100 % Nur in Verbindung mit Fischgewässern. Finanzierung der Sanierung von Zuchtanlagen, Abwehrmaßnahmen von Fressfeinden
Pflanzung und Pflege von Hecken, Feldgehölzen und Waldsaumgesellschaften LNPR 70 % Förderhöchstsatz,
bei Maßnahmen mit besonders hoher naturschutzfachlicher Bedeutung höhere Förderungen möglich
100 % bei staatlichen Maßnahmen ohne Träger in Ausnahmefällen (NSGs, RL 1-Arten)
KULAP 270 €/ar nur für die Pflege von Hecken sowie Feldgehölzen mit max. 0,2 ha Größe; Voraussetzung ist ein vom AELF erstelltes bzw. genehmigtes Pflegekonzept (s. Merkblatt)
80 % s. Programm B59: Förderung der Anlage von Struktur- und Landschaftselementen nur in den boden:ständig-Projektkulissen (s. Kulissen)
NF   nur einsetzbar, wenn staatliche Förderprogramme nicht greifen:
50 % Regelfördersatz
60 % Regelfördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche, juristische Personen
75 % nur in vom NF anerkannten Projekten bei Vorkommen von besonders bedrohten Arten und bei Großprojekten
+ 10 % (85 %) Fördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche Personen
90 % Maximalfördersatz
FinR-LE bis zu 90 % im Rahmen der Landespflege
bis zu 100 % für Pflanzmaterial im Rahmen der Aktion "Mehr Grün durch Ländliche Entwicklung"
Mittel der Jagdabgabe 90 %
(max. 500 € /1000 m²)
In Zusammenarbeit mit dem Inhaber des Jagdreviers und Zustimmung der Kreisgruppe; s. Antrag
DorfR bis zu 60 - 65 % im Rahmen der Ökologie
INTERREG V

EU-Anteil
Tschechien bis zu 85 %
Österreich bis zu 75 %
Sonstige Landschaftspflegearbeiten (Erstpflanzmaßnahmen außer Erst- und Wiederaufforstung, sonstige biotopersteinrichtende Maßnahmen)  LNPR 70 %

Förderhöchstsatz; bei Maßnahmen mit besonders hoher naturschutzfachlicher Bedeutung höhere Förderungen möglich; seit März 2020 insbesondere auch Maßnahmen auf Moorstandorten (Masterplan Moore), Maßnahmen zum Aufbau und zur Pflege des Biotopverbunds sowie zur Umsetzung von Landschaftsplänen und weiteren biodiversitätsfördernden Maßnahmen der Kommunen auch im Siedlungsraum förderfähig; einschließlich naturschutz- und projektbezogener Öffentlichkeitsarbeit

100 % bei staatlichen Maßnahmen ohne Träger in Ausnahmefällen (NSGs, RL 1-Arten)
Artenhilfsprogramme 100 % Finanzierung über andere Programme, Staatsaufgabe, nur für wenige Arten (z. B. Weißstorch, Apollo), nur sehr begrenzte Mittel; seit 2007 keine Förderung im Staatswald mehr möglich (Ausnahme in fachlich begründeten Einzelfällen)
NF   nur einsetzbar, wenn staatliche Förder-programme nicht greifen:
50 % Regelfördersatz
60 % Regelfördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche, juristische Personen
75 % nur in vom NF anerkannten Projekten bei Vorkommen von besonders bedrohten Arten und bei Großprojekten
+ 10 % (85 %) Fördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche Personen
90 % Maximalfördersatz
FinR-LE bis zu 100 % im Rahmen der Landespflege
DorfR bis zu 60 - 65 % im Rahmen der Ökologie
Naturschutzvorhaben mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung (inkl. Gewässerrandstreifenprogramm)
BMU
bis zu 90 % (Bundesanteil
65–75 %,
Landesanteil 15–
25 %)
nur für vom BfN anerkannte Projekte
Bundesförderprogramm
Biologische Vielfalt des BMU
75 (-90) % nur für vom BfN anerkannte Projekte
E+E bis zu 66 2/3 (-90) %
nur für vom BfN anerkannte Projekte; im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung (für juristische Personen des Privatrechts) ist theoretisch in Kombination mit staatlichen Programmen eine 90 %-ige Förderung denkbar
LIFE 60 % Umsetzung der FFH- und Vogelschutz-Richtlinie nur für von der EU anerkannte Projekte (Anteil 60 %) in Kombination mit Mitteln des NF (Anteil in aktuellen Projekten 20-30 %);
75 % Projekte, die auf Förderung prioritärer Arten und Lebensraumtypen abzielen
INTERREG V
  EU-Anteil
Tschechien bis zu 85 %
Österreich bis zu 75 %
KULAP  80 % für  Vorbereitung und Durchführung s. Programm B59: Förderung der Anlage von Struktur- und Landschaftselementen nur in den boden:ständig-Projektkulissen (s. Kulissen)
100 €/qm Wiederaufbau von Steinmauern in Weinbausteillagen (s. Merkblatt)
Streuobst
Erhalt/Entwicklung VNP 12 €/Baum (max. 100 Bäume/ha) als Einzelmaßnahme (H28); s. VNP
 

12 €/ Baum (max. 100 Stck./ha)
zzgl. Prämien für  weitere Zusatzleistungen

auf Wiesen; kombinierbar als Einzelmaßnahme ohne chem. Pflanzenschutzmittel und Düngung (H27: 350€) oder in Verbindung mit Schnittzeitpunkten bei artenreichen Extensivwiesen oder Magerrasen/Heiden, weitere Zusatzleistungen möglich
  420 € bzw. 570 €/ha + 12 €/ Baum (max. 100 Stck./ha) auf Weiden; nur in Verbindung mit extensiver Weidenutzung naturschutzfachlich wertvoller Lebensräume (H/F31 und H/F33; nicht auf Almen/Alpen); weitere Zusatzleistungen möglich
  420 €/ha + 12 €/Baum (max. 100 Stck./ha) auf Äckern; nur in Verbindung mit extensiver Ackernutzung für Feldbrüter und Ackerwildkräuter (H11); weitere Zusatzleistungen möglich
KULAP 8 €/Baum (max. 100 Bäume/ha)
 Maßnahme B57
Anlage, Pflege und Entwicklung
LNPR 70 % Förderhöchstsatz,
bei Maßnahmen mit besonders hoher naturschutzfachlicher Bedeutung höhere Förderungen möglich
100% bei staatlichen Maßnahmen ohne Träger in Ausnahmefällen (NSGs, RL 1-Arten)
NF    nur einsetzbar, wenn staatliche Förderprogramme nicht greifen:
50 % Regelfördersatz
60 % Regelfördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche, juristische Personen
75 % nur in vom NF anerkannten Projekten bei Vorkommen von besonders bedrohten Arten und bei Großprojekten
+ 10 % (85 %) Fördersatz für Verbände, Vereine und sonstige nicht öffentliche Personen
90 % Maximalfördersatz
Mittel der Jagdabgabe 90 %
(20 € / Hochstamm)
Nur Gehölzpflanzung; in Zusammenarbeit mit dem Inhaber des Jagdreviers und Zustimmung der Kreisgruppe; s. Antrag
FinR-LE bis zu 100 % für Pflanzmaterial im Rahmen der Aktion "Mehr Grün durch Ländliche Entwicklung"
bis zu 80 % im Rahmen der Landespflege (in Ausnahmefällen bis 100%)
DorfR bis zu 60 - 65 % im Rahmen der Ökologie
INTERREG V
  EU-Anteil
Tschechien bis zu 85 %
Österreich bis zu 75 %
Grünland
Umwandlung von Acker in Grünland KULAP 370 €/570 € entlang von Gewässern und sonstigen sensiblen Gebieten (B28) sowie in der Gebietskulisse Moore (B29); Details
VNP 370 € kombinierbar mit weiteren Grund- und Zusatzleistungen, z. B. Schnittzeitpunkttermine, Erhalt von Streuobstwiesen, Verzicht auf Düngung etc.
Grünlandpflege unter Verzicht auf jegliche Düngung und den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel VNP 350 € als Einzelmaßnahmein Wiesenbrüterlebensräumen, Streuobstwiesen, Sonderlebensräumen (inkl. Biberlebensräume, Gewässer-randstreifen); Details
Extensive Grünlandpflege   VNP
230 - 1.920 € mit Abfuhr und Verwertung des Mähgutes; Variation je nach Mahdzeitpunkt, Einschränkungen beim Einsatz von Dünge- und Pflanzen-schutzmitteln sowie erhöhtem Arbeits- und Maschinen-aufwand; Sonderregelungen bei Feucht-, Nass-, Streuwiesen, Magerrasen, Heiden (Biotope nach §30 BNatSchG; s. auch unten); vgl. Details Tab. 5 und Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm VNP
KULAP  250 € Nutzungsverbot (inkl. Mulchen) von Wiesen vor dem 01.07.; Hauptnutzung jährlich bis spätestens 15.11.; förderfähig sind Wechselgrün-land, Wiesen und Mähweiden, auch soweit sie neu eingesät sind; Mindestgröße: 0,20 ha
220 € (betriebsbezogen) max. Viehbesatz von 1,00 GV/ha Hauptfutterfläche im gesamten Betrieb; Verzicht auf Mineraldünger und flächendeckenden chemischen Pflanzenschutz
Pflege von Feuchtflächen nach §30 BNatSchG
VNP 320 - 1.920 € mit Abfuhr und Verwertung des Mähgutes; Variation je nach Mahdzeitpunkt, Einschränkungen beim Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie erhöhtem Arbeits- und Maschinenaufwand; bei ungünstiger Witterung Ausnahmen bzgl. der jährlichen Mahdverpflichtung möglich, jedoch Mahd und Abfuhr des Mähguts in mindestens drei der fünf Vertragsjahre verpflichtend bis 14. März des Folgejahres; 1. Mahd frühestens ab 15.06.; Mindestflächengröße: 0,05 ha;  bei den Schnittzeitpunkten 1.08. und 1.09. ist der Verzicht auf Düngung sowie auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel nicht förderfähig. Merkblatt  
  LNPR 70% Erstpflege; sonst nur noch zur Durchführung spezieller Artenschutzmaßnahmen möglich, die nicht über VNP abgedeckt werden; Förderhöchstsatz i. d. R. 70%, bei Maßnahmen mit besonders hoher naturschutzfachlicher Bedeutung höhere Förderun-gen möglich. 
Ergebnisorientierte Grünlandnutzung/Erhalt artenreicher Grünlandbestände VNP 320 € extensive Bewirtschaftung bestimmter Dauergrünland-flächen durch Nachweis von jährlich mind. sechs Kenn-arten, die in der von der Landesanstalt für Landwirt-schaft (LfL) erstellten Informationsschrift „Artenreiches Grünland“ enthalten sein müssen; Hauptnutzung (Mahd mit Abfuhr des Mähguts) jährlich bis spätestens 15.11.; förderfähig sind nur Wiesen
KULAP 250 € extensive Bewirtschaftung bestimmter Dauergrünland-flächen durch Nachweis von jährlich mind. vier Kennarten, die in der von der Landes-anstalt für Landwirt-schaft (LfL) erstellten Informations-schrift „Artenreiches Grünland“ enthalten sein müssen; Hauptnutzung jährlich bis spätestens 15.11.; förderfähig sind Wiesen, Mähweiden, Weiden, Hutungen, Sommerweiden für Wanderschafe
Brachlegung von Wiesen aus Artenschutzgründen VNP 300 € Bewirtschaftungsruhe 15.03 bis 1.08.; kein Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel; Flächen müssen vollständig in mind. jedem zweiten der fünf Verpflichtungsjahre spätestens am 15.11. gemulcht werden.
Anlage von Altgrasstreifen KULAP 50 € Erhalt von ganzjährigen Altgrasstreifen/-flächen auf 5 – 20% der Fläche;nach dem 31.12. bis Vegetationsbeginn kann der Aufwuchs aus dem Vorjahr entfernt oder zerklein-ert werden; förderfähig sind Wiesen und Mähweiden, auch soweit sie neu eingesät sind. Details
Acker
Extensive Ackernutzung für Feldbrüter und Ackerwildkräuter VNP

420 – 820 €

(bei ökologischem Landbau im Gesamtbetrieb: 320 – 660 €)



Vorgaben bei der Auswahl der anzubauenden Feldfrüchte, Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und mechanische und thermische Unkrautbekämpfung, Bewirtschaftungsruhe nach der Saat im Frühjahr bis 30.06 (Grundförderung: 420 €);  kombinierbar mit weiteren Zusatzleistungen (Düngebe-schränkung, erhöhter Arbeits- und Maschinenaufwand, reduzierte Ansaatdichte, Stoppelbrache); Details s. Tab. 6 und Bayerisches Vertragsna-turschutzprogramm VNP

130 € Stoppelbrache als Einzelleistung
KULAP 273 € (350 € für Neueinsteiger in den ersten beiden Verpflichtungsjahren) Bewirtschaftung des gesamten Betriebs nach den Kriterien des ökologischen Landbaus;
600 € (bis EMZ 5.000) + 15 € (je weitere 100 EMZ) Anlage von jährlich wechselnden Blühflächen. Die Förderfläche ist jährlich neu mit Saatgut gemäß der "Qualitätsblühmischungen Bayern" (QBB) einzusäen. Details
600 € (bis EMZ 5.000) + 15 € (je weitere 100 EMZ) Anlage dauerhafter Blühflächen an Waldrändern und in der Feldflur. Die Förderfläche ist im Frühjahr des ersten Verpflichtungs-jahres mit Saatgut gemäß der „Qualitätsblühmischungen Bayern“ (QBB) einzusäen.
Brachlegung auf Acker mit Selbstbegrünung VNP

245 € (EMZ bis 2500)

445 € (EMZ 2501 – 3500)

700 € (EMZ ab 3501)
nur auf Flächen, die im Vorjahr des ersten Vertragsjahres als Acker genutzt wurden; Bewirtschaftungsruhe vom 15.03 bis 31.08.; Verzicht auf chemische Pflanzenschutz-mittel; kombinierbar mit Zusatzleistung (jährlicher Bodenbearbeitung zwischen 01.09. – 31.10.: jeweils  + 30 €)
Anlage von Gewässer- und Erosionsstreifen  KULAP 920 €
entlang Gewässer, in Gelände-mulden sowie am Fuß und im Hangbereich potentiell erosionsgefährdeter Hang-flächen
Weiden      
extensive Beweidung VNP 420 - 570 € Beweidung durch Rinder (inkl. Wasserbüffel), Pferde (inkl. Esel), Schafe (Grundförderung: 420 €) oder  Ziegen (Grundförderung: 570 €) nach Beweidungskonzept auf naturschutzfachlich wertvollen Lebensräumen; Verzicht auf jegliche Düngung und chemische Pflanzenschutz-mittel; vom 01.05 – 30.09. keine Zufütterung (Ausnahme-genehmigung in Notzeiten möglich); kombinierbar mit Zusatzleistungen (erhöhter Arbeitsaufwand); VNP
150 € Beweidung durch Rinder im alpinen Bereich (Almen/
Alpen); Verzicht auf jegliche Düngung und chemische Pflanzenschutzmittel
Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen auf anerkannten Almen, Alpen und Heimweiden
BBP-A 900 € je ha Lichtweide, max. 3.000 € je Betrieb innerhalb von 3 Kalenderjahren z. B. Freihaltung von Weideflä-chen von Holzaufwuchs und Verunkrautung sowie die Beseitigung von Schäden bei Lawinenabgängen/Vermurungen; vgl. Merkblatt
Einrichtungen zur ordnungsgemäßen Weidewirtschaft auf Almen und Alpen BBP-B 50-90 % der Kosten und bis zu 15.300 € bzw. 66.500 €
z. B. für Viehschutzhütten, Weidezäune, Wasserversor-gung, Spezialmaschinen (vgl. Merkblatt). Nur bei denkmalgeschützten Alm-/Alpgebäuden kann eine Förderung mit Mitteln aus anderen staatlichen Förderpro-grammen und mit kommun-alen Zuwendungen kombiniert werden. Dabei darf die Summe aller Zuwendungen, die sich auf den Denkmalschutz beziehen, 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben nicht überschreiten.
Extensive Grünlandnutzung auf Almen und Alpen KULAP

80 € (betriebsbezogen)

max. Viehbesatz von 1,00 GV/ha Hauptfutterfläche im gesamten Betrieb; Verzicht auf Mineraldünger und flächendeckenden chemischen Pflanzenschutz; KULAP
Weinberge
Weinbau in Steil- und Terassenlagen  KULAP 1.300 - 3.500 € je nach Erschwernisstufe

keine parallele Förderung aus dem Bayerischen Programm zur Stärkung des Weinbaus – Teil A (Umstrukturierung und Sortenumstellung von Rebflächen) möglich

nur noch als Anschlussverpflichtung bis 2022 möglich; KULAP
Stillgewässer
extensive Bewirtschaftung ökologisch wertvoller Teiche VNP

640 - 690 €

ggf. zzgl. 30 – 40 €

Verlandungszone inkl. Schwimmblatt- und Submersvegetation ist zu erhalten; keine Mahd von Röhricht zwischen 01.03. und 30.09.; keine Düngung mit mineralischen oder organischen Düngemitteln (Ausnahme: Stroh- und Heuballen); Auswahl zwischen zwei Varianten möglich:

Variante 1: Besatzvorgaben durch nUB, Zufütterung mit Getreide und Leguminosen zulässig, jährliches Abfischen bis 30.04. des Folgejahres

Variante 2: keine Besatzvor-gaben, Zufütterung nicht erlaubt

Förderhöhe orientiert sich an der Größe der Verlandungs-zone; kombinierbar mit weiteren Zusatzleistungen; vgl. Tab. 7 und VNP
Nutzungsverzicht in Teichen VNP 720 € Verzicht auf den Besatz von Fischen; keine Mahd von Röhricht zwischen 01.03. und 30.09.; Keine Düngung, keine Zufütterung, keine Kalkung von Teichboden und Verlandungszone; Ablassen des Teichs und Kalkung der Freiwasserfläche nur mit Zustimmung der uNB; vgl. Tab. 7
Anlage von Stillgewässern LNPR 70 % Förderhöchstsatz,
bei Maßnahmen mit besonders hoher naturschutzfachlicher Bedeutung höhere Förderungen möglich
NF   nur einsetzbar, wenn staatliche Förderprogramme
nicht greifen:
50 % Regelfördersatz
60 % Regelfördersatz für Verbände, Vereine und sonstige
nicht öffentliche, juristische Personen
70 % nur in vom NF anerkannten Projekten bei Vorkommen von besonders bedrohten Arten und bei Großprojekten
+ 10 % (85 %) Fördersatz für Verbände, Vereine und sonstige
nicht öffentliche Personen
90 % Maximalfördersatz
Dorf R max. 65 % für die Anlage von naturnahen Dorfweihern
Naturschutzvorhaben mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung (inkl. Gewässerrandstreifenprogramm)
BMU
bis zu 90 % (Bundesanteil
65 – 75 %,
Landesanteil
15 – 25 %)
nur für vom BfN anerkannte Projekte in Kombination
mit Mitteln des NF oder der Wasserwirtschaftsverwaltung
Bundesförderprogramm
Biologische Vielfalt des BMU
75 (-90) % nur für vom BfN anerkannte Projekte
E+E bis zu 66 2/3
(– 90) %
nur für vom BfN anerkannte Projekte; im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung (für juristische Personen des Privatrechts) ist theoretisch in Kombination mit staatlichen Programmen eine 90 %-ige Förderung denkbar
INTERREG V
  EU-Anteil
Tschechien bis zu 85%
Österreich bis zu 75%
Umweltschutzmaßnahmen an
Teichen (investive Maßnahmen)
Europäischer Fischereifonds (EMFF)

Bei Vorhaben von Neueinsteigern in den Aquakultursektor ist mit dem Antrag ein  Geschäftsplan und bei zuwendungsfähigen Investitionskosten über 50.000 Euro zusätzlich eine Durchführbarkeitsstudie inklusive einer Umweltprüfung (nur bei Neubauten) vorzulegen.

Die Förderung wird für Maßnahmen nach den Nrn. 2.1, 2.2 und 2.4 begrenzt auf einen  Zuwendungsbetrag von  maximal 250 000 Euro je Zuwendungsempfänger.

Unternehmen, die nicht unter die Definition für kleine und mittlere Unternehmen gemäß der Empfehlung der Kommission 003/361/EG fallen, werden i.d.R nur mit 30 % gefördert.

bis zu 80 %  (2.1) Technische Einrichtungen zur Abwehr von fischfressenden Wildtieren, Standsicherheit der Dämme, Modernisierung der Teichanlagen
bis 75 %

(2.4) Umstellung der fischereilichen Bewirtschaftung von konventionell auf ökologisch (im Sinn der Verordnungen EG Nr. 834/2007 sowie EG Nr. 710/2009); Beteiligung mindestens 5 Jahre

bis zu 80 % (2.4) Investitionen im Bereich Verarbeitung und Vermarktung (z. B. Direktvermarktung)
Wälder
Waldumbau/Wiederaufforstung WaldFÖP   Waldumbau/Wiederaufforstung
planmäßig/nach Schaden (im Schutz- und Erholungswald)
1.900/2.100 €
(2.850/3.050 €)
Kostengruppe 1: >2000 Pfl./ha (sonst. Laubholz, Nadelholz inkl. Tanne, Eibe)
3.200/3.400 €
(4.800/5.000 €)
Kostengruppe 2: >3300 Pfl./ha (Edellaubholz, Tanne, Eibe, Waldrand)
5.000/5.200 €
(7.500/7.700 €)
Kostengruppe 3: >6500 Pfl./ha (sonst. Laubholz, Tanne, Eibe)
750-3.000 €
(3.050-7.700 €)
Vorbau/Umbau entspr. Baumartengruppen
800 € (1.200 €) Unterbau/Unterpflanzung, Nebenbestand mit Schatt-laubholz 1.000 Stck./ha
450€ (650€) Nachbesserung
2.000 € (3.000 €) Waldumbau/Saat
1.000 € (1.500 €) Nachbesserung
500 € Räumen bei Waldumbau (Bestand unter 15 Jahre)
1.000 € (1.500 €) Waldumbau durch Naturverjüngung (im Schutz- und Erholungswald)
Erstaufforstung WaldFÖP   Erstaufforstung, Pflanzung von Misch- oder Laubwäldern
750 € Kostengruppe 1: >2000 Pfl./ha (Laubholz, Tanne, Eibe, Nadelholz)
1.700 € Kostengruppe 2: >3300 Pfl./ha (Laubholz, Tanne, Eibe; Waldrand; Kiefer, Lärche)
3.000 € Kostengruppe 3: >6500 Pfl./ha (Laubholz, Tanne, Eibe, Kiefer, Lärche)
750 - 3.000 € Nachbesserung Erstaufforstung entspr. Kostengruppen
200 - 400 €/Jahr Pflege (5-jährig) entspr. Baumartengruppen
  Erstaufforstung, Saat
1.000 € (Eiche, Buche, Tanne, Edellaubholz)
1.000 € Nachbesserung Erstaufforstung 
200 €/Jahr Pflege
  10 Jahre Einkommensausgleich für ehemalige landwirtschaftliche Nutzflächen bei Erstaufforstung
  für Landwirte
350 €/Jahr auf Acker bis EMZ 35
8 €/Jahr je weiterem EMZ-Punkt
350 €/Jahr auf Grünland
150 €/Jahr für Nichtlandwirte
Erhalt von naturschutzfachlich bedeutsamen Wäldern VNP Wald   Erhalt von Stockausschlagswäldern
70 € Erhalt von Mittelwäldern, Umtriebszeit (U < 30 Jahre)
50 € Erhalt von Mittelwäldern (U > 30 Jahre)
40 € Erhalt von Niederwäldern (Umtriebszeit < 25 Jahre)
  Pflege von Stockausschlagswäldern
600 € Stockhieb
400 € Pflegehieb (Jugendpflege)
 250 € Schaffung lichter Waldstrukturen mit vollständigem Nutzungsverzicht
Besondere (Artenschutz-) Maßnahmen WaldFÖP 80 % der förderfähigen
Kosten
besondere Maßnahmen zur Stabilisierung von Waldökosystemen (Erhöhung der Artenvielfalt, Erhaltung natürlicher und Anlage geeigneter künstlicher Kleinlebensräume im Wald)
VNP Wald 80 € Erhalt von Alt- und Biotopbäumen (mindestens 6 Stck. /ha)
  Belassen von Totholz
40 € > 7 Bäume/Baumteile/ha
70 € > 20 Bäume/Baumteile/ha
150 € Erhalt von Biberlebensräumen durch Ausgleich der entgangenen forstlichen Nutzung von Waldflächen, die an ein vom Biber genutztes Gewässer angrenzen bzw. auf der Biber erkennbare Auswirkungen auf die Waldfläche verursachen
 110 € Vollständiger Nutzungsverzicht
NF   nur einsetzbar, wenn staatliche Förderprogramme
nicht greifen:
50 % Regelfördersatz
60 % Regelfördersatz für Verbände, Vereine und sonstige
nicht öffentliche, juristische Personen
75 % nur in vom NF anerkannten Projekten bei Vorkommen
von besonders bedrohten Arten und bei
Großprojekten
+ 10 % (85 %) Fördersatz für Verbände, Vereine und sonstige
nicht öffentliche Personen
90 % Maximalfördersatz
Naturschutzvorhaben mit gesamtstaatlich repräsentativer Bedeutung (inkl. Gewässerrandstreifenprogramm)
BMU
bis zu 90 % (Bundesanteil 65%,
Landesanteil 12 %)
Nur für vom BfN anerkannte Projekte in Kombination mit Mitteln des NF oder der Wasserwirtschaftsverwaltung
Bundesförderprogramm
Biologische Vielfalt des BMU
75 (-90) % nur für vom BfN anerkannte Projekte
s. Richtlinie
E+E bis zu 66 2/3
(– 90) %
Nur für vom BfN anerkannte Projekte; im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung (für juristische Personen des Privatrechts) ist theoretisch in Kombination mit staatlichen Programmen eine 90 %-ige Förderung denkbar
Umweltbildung
Ausstattung Förderung Umweltstationen bis zu 70 % Nur für anerkannte Umweltstationen
Projektbezogene Betriebsausgaben Förderung Umweltstationen bis zu 70 % Nur für anerkannte Umweltstationen
Umweltbildung Allg. Umweltfonds
(Intensivierung der Umweltbildung)
bis zu 70 % Projektbezogene Personal-, Sach-, Betriebs- und Investitionsausgaben
Umweltbildung LNPR 50 (- 70 %)

in Naturparken (Träger der Naturparke)
50% Förderhöchstsatz,
bis zu 70% können bei begründeten Ausnahmefällen gewährt werden (s. Details)

Naturschutzbildung allg. NF bis zu 85 % nur im Rahmen von Großprojekten des Naturschutzfonds. Subsidiaritätsprinzip erfordert klare Abgrenzung zu Fördertat-beständen der Umweltbildung des StMUV
Besucherlenkende Maßnahmen
Besucherlenkende Maßnahmen LNPR 50 (- 70) %

in Naturparken (Träger der Naturparke)
50% Förderhöchstsatz,
bis zu 70% können bei begründeten Ausnahmefällen gewährt werden (s. Details)

 

als Einzelmaßnahme in Wiesenbrüterlebensräumen, Streuobstwiesen, Sonderlebensräumen (inkl. Biberlebensräume, Gewässerrandstreifen); Details
 
 
Ansprechpartner der Projektgruppe NaturVielfaltBayern:
PAN Planungsbüro für angewandten Naturschutz GmbH ( Email Dr. Jens Sachteleben, Email Christine Simlacher, Email Nicole Bernhardt, Email Jan Vancura),
StMUV Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ( Email  Dr. Peter Boye)
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